Macondo gefährdet! MACONDO-KINO JEDEN FREITAG - OPEN AIR - EINTRITT FREI!

Wer kümmert sich um "Macondo"? Wird Macondo verschwinden ?

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macondo

In Kaiserebersdorf im 11. Wiener Gemeindebezirk befindet sich zwischen Donauau und Autobahn das Gebiet rund um die ehemalige Kaserne, welches seit 1956 vom Innenministerim zur Unterbringung von politischen Flüchtlingen aus Ungarn genutzt wird. Es folgten UN-Missionen für Chilenische und Vietnamesische Flüchtlinge in den 70er Jahren.

Das brachliegende Land wurde von den neuen Bewohnerinnen der Simmeringer Haide bepflanzt und gepflegt, nach und nach entstanden Gärten, die privat von den BewohnerInnen erhalten werden. Bäume werden gepflanzt und folglich gepflegt, in Selbstorganisation findet Müllentsorgung und Schneeräumung des Gebietes statt. Es scheint, als wären die Menschen hier geduldet, aber wirklich zuständig fühlt sich niemand für die Erhaltung des Gebietes.

Als das Gebiet fortlaufende infrastrukturelle Massnahmen erfährt, wie zb der Bau des Hypermarktes Huma (Fertigstellung 1987), und die Errichtung eines Flüchtlingswohnheimes (1998) wuchs auch das behördliche Interesse an den Grünflächen. Mehrmals gab es Anzeigen der Baupolizei aufgrund von angeblich unerlaubten Bauten auf Gartengebiet. Die Bundesimmobliengesellschaft als Verwalterin des Gebietes, begann nach und nach Grundstücke zu definieren und zu nummerieren, und zu erforschen, welche BewohnerInnen Gärten errichtet hatten. Das Gebiet wird als Erhohlungsgebiet Kleingarten gewidmet und ab Ende 2008 erhalten alle GartenbenützerInnen ein Schreiben, dass von nun an die Gärten von der BIG zu pachten seinen. Der Pachtvertrag läuft grundsätzlich auf 10 Jahre, ist aber jederzeit aus "wichtigen" Gründen seitens des Verpächters kündbar. Die Lage stösst bei den BewohnerInnen erstmals auf Unverständnis: Für ein Land, welches sie über 50 Jahre lang eigens gepflegt hatten, sollten sie nun rund 3,5 Euro pro m2 pro Monat bezahlen, und das sogar für das Kalenderjahr im nachhinein. Nach und nach aber wächst der Druck und rund 80% der BewohnerInnen geben ihre Gärten auf. Es sollte dafür plädiert werden dass dieses Erholungsgebiet auch eines bleibt und nicht wirtschaftlichen Zwecken zugefügt wird. Auch ist es ein Anliegen, dass das Gebiet von der Stadt Wien verwaltet wird, und zur öffentlichen Parkanlage erklärt wird.

 

Achtung, dies ist nur eine sehr grobe Darstellung der Ereignisse.

Bitte wenden Sie sich für detailliertere Auskünfte an den Bezirksrat der Grünen, Herrn Carlos Rojas.

carlos.rojas@chello.at

0699 19436523

 

Zum Kennenlernen des Geländes:

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